Die Gerichtsentscheidungen sowie das Positionspapier der Datenschutzkonferenz vom 01.04.2019 zu den Facebook-Fanpages haben bei den betroffenen Wirtschaftsunternehmen zu einer erheblichen Verunsicherung geführt. Mehrfach wurde an die GDD (Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V.) die Frage herangetragen, ob unternehmenseigene Facebook-Fanpages noch weiterbetrieben werden können oder diese sofort abzuschalten sind.   Den Ausgangspunkt der aktuellen Verunsicherung bildet eine EuGH-Entscheidung aus dem Jahr 2018 zu den Facebook-Fanpages (Urteil vom 05.06.2018 – C-210/16). In dieser Entscheidung hat der EuGH den Betreiber einer Facebook-Fanpage als mitverantwortlich für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit der Fanpage angesehen, obgleich dieser selbst keinerlei Zugriff auf die Datenverarbeitung hatte und die Ergebnisse der Verarbeitung nur in anonymisierter Form in Form von Besucherstatistiken erhielt. Der Fanpage-Betreiber konnte im Rahmen der Einrichtung…
Office 365 ist derzeit stark in der Diskussion. Welche Variante lässt sich datenschutzkonform einsetzen, welche nicht? Und was muss ein Verantwortlicher dafür tun? Lesen Sie, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Office-Pakete haben. Microsoft bietet derzeit drei Varianten von Office an: Office 365 (z.B. ProPlus/Business) besteht zunächst aus den Webversionen der Office-Programme. Im Weiteren bezeichnen wir diese Version als Office 365 Cloud. Dann gibt es die Desktop-Versionen der Office-Programme, im Weiteren Office 365 Desktop genannt. Schließlich haben wir noch die ebenfalls lokal installierten mobilen Versionen der Office-Programme für Android, iOS und Windows, hier Office 365 Mobile.
Wer eine Facebook-Fanpage betreibt, ist gemeinsam mit der Plattform für den Schutz der Besucherdaten verantwortlich. Der IT-Verband Bitkom erklärt, welche Folgen die Gerichtsentscheidung hat. Unternehmen, die eine Facebook-Präsenz unterhalten, also eine Fanpage, sind gemeinsam mit der Plattform für die Einhaltung des Datenschutzes auf dieser Seite verantwortlich. Das hat das Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig entschieden. Für Firmen mit Fanseiten hat die Entscheidung Folgen, die sie nicht ignorieren können, ohne eine Abschaltung ihrer Präsenzen zu riskieren.
Donnerstag, 22 August 2019 11:55

Unternehmen leiden massiv unter Hackern

Das Internet ist ein zunehmend gefährlicher Raum. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Gefahren für die deutsche Wirtschaft, Gesellschaft und Politik durch Angriffe aus dem Cyber-Space weiter gestiegen sind. Viele Unternehmen berichten inzwischen von täglichen Attacken. Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen hat bereits schmerzhafte Erfahrungen mit Internetgefahren gesammelt. 85 Prozent aller mittleren und großen Unternehmen in Deutschland sehen sich Cyber-Angriffen ausgesetzt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. 28 Prozent der Firmen berichten demnach von täglichen Angriffen, bei weiteren 19 Prozent kommt das mindestens einmal wöchentlich vor.
Wer unterwegs das Internet nutzen möchte, greift gern zu WLAN-Hotspots in Bahnhöfen, Hotels und Geschäften. Doch um die Datensicherheit ist es dabei oftmals nicht gut bestellt. Sorgen Sie deshalb für zusätzliche Schutzmaßnahmen! Schnell noch das Angebot verschicken
Montag, 15 Juli 2019 09:12

Brexit und Datenschutz

Geht Großbritannien jetzt, oder bleibt es doch in der Europäischen Union (EU)? Im Augenblick weiß das niemand. Und genau das macht Schwierigkeiten – auch im Datenschutz. Jedes Unternehmen muss damit irgendwie umgehen. Ein Patentrezept gibt es nicht. Aufgeschoben,  nicht aufgehoben Im Augenblick ist der Brexit aufgeschoben. Der 31.10.2019 wurde Mitte April zwischen Großbritannien und den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union als spätester Austrittstermin vereinbart. Wohlgemerkt: als spätester Termin. Sollten sich Großbritannien und die EU schneller einigen, bleibt ein Austritt auch schon vorher möglich. Damit ist nach wie vor alles offen. Genau dies macht Unternehmen eine Vorausplanung so gut wie unmöglich. Je nach weiterer Entwicklung können daher kurzfristige Reaktionen erforderlich sein.
Die führenden Cloud-Anbieter AWS, Google und Microsoft stammen aus den USA. Es stellt sich daher die Frage, wie sich der Datenschutz in diesen Clouds gewährleisten lässt. Aufsichtsbehörden haben Hinweise dazu gegeben.
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